Die Vielzahl der möglichen neurochemischen Einflussfaktoren legt aber die Annahme nahe, dass ein einzelner Faktor, wie zum Beispiel eine erhöhte Konzentration von Noradrenalin, nicht der einzige auslösende Faktor ist.

Die biochemischen Ursachen der Depression scheinen vielfältig zu sein. Wechselwirkungen sind wahrscheinlich. Außerdem muss davon ausgegangen werden, dass nicht allein biochemische Faktoren auslösend sind, sondern erst in Kombination mit sozialen Einflüssen die Depression letztlich entsteht.

Dass neurologische Prozesse eine wichtige Rolle spielen, ist allerdings kaum noch umstritten. Aus diesem Grund setzt man bei der Therapie der affektiven Störungen primär auf medikamentöse Behandlungsformen.


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