Manche Menschen tendieren dazu, während des Schlafens unbewusst zu sprechen. Meistens äußert sich die „Somniloquie“ in Form undifferenzierter Laute. Die Sprachbildung kann aber auch so differenziert erfolgen, dass die Betroffenen längere, verständliche Monologe von sich geben.

Begünstigt wird das Sprechen im Schlaf durch Fieber. Auch psychischer Stress und erhöhter Alkoholkonsum am Vorabend kann zu den Lautäußerungen führen.

Da der Betroffene selbst nicht merkt, dass er spricht, ist es meistens der Partner, dem die harmlose Störung zuerst auffällt.

Häufig gehen mit der Somniloquie weitere Parasomnien einher. Aus diesem Grund kann eine Behandlung erforderlich sein. Liegt allein Somniloquie vor, ist eine Therapie nicht notwendig. Meist kann das Sprechen im Schlaf durch den Abbau von Stress und eine Einschränkung des Alkoholkonsums aufgehoben werden. Trat die Störung in Folge von Fieber auf, kommt es mit der Normalisierung der Körpertemperatur in fast allen Fällen zur völligen Remission.


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