Ein strahlendes Lächeln verdankt der Mensch nicht der Zahncreme, sondern einzig der Putztechnik. Der Putzakt sollte mindestens drei Minuten dauern, denn in der Zeit kann der Zahn genügend Fluorid aufnehmen. Fluorid remineralisiert den Zahn, stärkt ihn und beugt Karies vor. Denn entmineralisierte Stellen am Zahn, das sind die bräunlichen Verfärbungen, sind die Vorstufen für Karies.

Die Putzrichtung geht vom Zahnansatz hin zur Spitze. Diejenigen, die keine elektrische Zahnbürste besitzen, sollten die Zahnbürste dabei in kreisenden Bewegungen führen. Eine elektrische Zahnbürste generiert die rotierenden Bewegungen automatisch.

Beginnen Sie den Putzakt an den Schneidezähnen und fahren sie fort in Richtung der Backenzähne. Sie können das auch anders herum machen, aber gewöhnen Sie sich ein bestimmtes Schema an. Denn so verhindern Sie, dass sie einige Ecken vergessen.

Achten Sie besonders auf die Stiefkinder in Ihrem Gebiss - sie zu putzen ist besonders wichtig, denn sonst sammelt sich hier der Belag. Zu diesen Ecken gehören: Die Innenseite der Schneidezähne (sehr wichtig, auch wegen des Zahnsteins!) und auch die Zahnzwischenräume sollten in einem ersten Schritt gründlich von der Zahnbürste bearbeitet werden.

Apropos Zahnstein: Der lästige Zahnstein sitzt besonders gerne an der Innenseite der Schneidezähne und an den Seiten der Backenzähne. Das liegt daran, dass hier die meisten Speicheldrüsen liegen. Im Speichel befinden sich Mineralstoffe, die sich an den Stellen ablagern. Achten Sie besonders auf die Reinigung dieser Stellen.

Im Übrigen:
Mit Hilfe von farbigen Kautabletten können Sie überprüfen, wie gut sie geputzt haben. Denn die Farbstoffe in den Tabletten färben noch vorhandenen Zahnbelag ein.


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