Grundsätzlich ist die Reinigung der Zähne stärker abhängig von der richtigen Putzweise als von der Beschaffenheit der Zahncreme. Aber einigen Pasten sind Stoffe zugesetzt, die sich positiv auf die Gesundheit der Zähne auswirken.
Fluorid ist in den meisten Zahncremes enthalten. Es fördert die Remineralisierung des Zahns und beugt Karies vor. Auch Amin- und Natriumfluoride besitzen diese Wirkung.

Manchmal sind auch Stoffe wie Phosphate oder Zinkverbindungen eingemischt. Sie verhindern die Neubildung von Zahnstein nachweislich bis zu 50 Prozent. Allerdings können sie nicht bereits vorhandenen Zahnstein auflösen.

Auch Zahnpasten für empfindliche Zähne haben lindernde Wirkung. Sie enthalten meist Kalium oder andere Stoffe.

Sollten Sie unter freiliegenden und empfindlichen Zahnhälsen leiden, lassen Sie zuerst den Zahnarzt darauf schauen und nach der Ursache für die Beschwerden suchen. Doktern Sie nicht einfach selbst daran herum.

Schleifmittel sind auch oft in den Pasten enthalten. Sie sind bei ständiger Anwendung allerdings nicht unbedenklich und sollten nur angewendet werden, wenn einmal zu viel Tee oder Kaffee getrunken wurde. Denn die Schleifstoffe schädigen bei dauerhafter Anwendung den Zahnschmelz und lassen den Zahn anfälliger für Erkrankungen werden.


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