Die Norm für den ‚richtigen‘ Stuhlgang zu definieren, ist schwierig. Denn jeder Mensch hat seine Gewohnheiten - so variiert die Frequenz des Stuhlgangs von einmal täglich bis drei Mal in der Woche.
Medizinisch wird Verstopfung definiert, wenn der Stuhlgang weniger als drei Mal die Woche erfolgt und das über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen. Der Stuhl ist dann meist hart und die Darmentleerung schwierig und schmerzhaft.

Häufig gehen schmerzhafte Blähungen einher, die Stuhlportionen sind klein. In einem solchen Fall spricht man von chronischer Verstopfung.
Auch eine akute Verstopfung kann entstehen. Sie geht meist mit starken Schmerzen einher und der Stuhlgang findet (plötzlich) gar nicht mehr statt.

Das ist zum Beispiel bei akuten Entzündungen im Bauch (Blinddarmentzündung) oder bei einem Darmverschluss durch Darmverdrehungen, manchmal auch Tumore, möglich. Kann aber auch durch einen so genannten Kotstein entstehen, das ist ein extrem verhärtetes Stück Stuhl.


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