Fit mit Vollkorn

Seit Jahrtausenden zählt Getreide zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln, und mit einem Blick auf die bekannte „Ernährungspyramide“ sieht man, dass Vollkornprodukte die Basis einer gesunden Ernährung darstellen.
Dennoch verzehren viele Deutsche nach wie vor zu wenig Körnerkost.
Und wenn dann doch Brot oder Müsli auf dem Speiseplan steht, dann meist in Form hellen Weißmehltoastes oder gezuckerter Frühstücksflocken.
Derartige Produkte sind natürlich nicht per se ungesund, aber mit Vollkornprodukten können sie nicht mithalten. Denn das Gesunde des Korns steckt nicht im Kern, sondern in seinen Hüllen.

Da diese Vitamine, Ballast- und Nährstoffe enthaltenen äußeren Schichten bei Weißmehlprodukten entfernt wurden, können wir ihre Kraft nicht nutzen.
Aus diesem Grund ist Weißbrot übrigens auch weniger sättigend: Während wir nach dem Verzehr von vier Scheiben Toast schnell wieder Hunger haben, sättigt dunkles Brot nachhaltig.

Das liegt daran, dass unser Körper die vielen enthaltenen Ballaststoffe nur langsam verwerten kann. Dadurch bleibt unser Blutzuckerspiegel über längere Zeit konstant hoch, und nicht nur die Sättigung, sondern auch unsere Leistungsfähigkeit hält länger an.
Eine weitere gesundheitsfördernde Wirkung der unverdaulichen Bestandteile des Vollkorns liegt in der Verbesserung der Regulation der Darmtätigkeit. Wer sein Gewicht reduzieren will, sollte daher auf Pumpernickel und Co. setzen und Weizenmehlprodukte von seinem Speiseplan streichen.
Ernährungswissenschaftler raten, wenigsten 15 Gramm Getreide-Ballaststoffe täglich zu verzehren.
Angesichts der Vielfalt, die uns geboten wird, sollte dies kein Problem sein. Denn ob als mit Früchten verfeinertes Müsli am Morgen, als asiatische Reispfanne am Abend oder als belegtes Butterbrot zwischendurch – Vollkornprodukte sind nicht nur gesund, sondern auch in vielfältiger Form schmackhaft.


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