Die vegetarische und die vegane Ernährung

Während in Ländern der dritten Welt die Menschen zum Vegetarismus aufgrund fehlender Fleischressourcen gezwungen werden, wird bei uns diese Ernährungsform eher freiwillig praktiziert. Die Entscheidung sich vegetarisch zu ernähren wird meist aus ethischen, ökologischen und gesundheitlichen Gründen getroffen.
Innerhalb der Vegetarier findet man verschieden Strömungen. Zum einen gibt es dort diejenigen, die zwar kein Fleisch essen, jedoch tierische Produkte wie Eier, Milch oder Fisch verzehren (Vegetarier) und diejenigen, die ganz auf den Verzehr tierischer Produkte verzichten (Veganer).

Bei Vegetariern sind Mangelzustände an wichtigen Elementen wie z.b. Vitaminen und Mineralien meist nicht zu befürchten. Zwar kommt es gelegentlich zu einer verminderten Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln, dieses Defizit kann jedoch durch den Verzehr von Getreideprodukten und Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln (ausgiebig vorhanden in Obst und bestimmten Gemüsen) ausgeglichen werden.

Veganer hingegen verzichten vollständig auf tierische Lebensmittel und riskieren dadurch oft eine Unterversorgung des Körpers mit lebenswichtigen Nahrungsbestandteilen. Ist die Nahrung nicht optimal zusammengesetzt, so müssen bestimmte Elemente der Nahrung wie z.b. Vitamin B12, Calcium oder Vitamin D zusätzlich zugeführt werden. Wird dieses nicht beachtet, so kann es zu Mangelerscheinungen wie z.b. Blutarmut, Haarausfall und Müdigkeit kommen. Bei Kindern machen sich die Mangelerscheinungen häufig durch Entwicklungsstörungen bemerkbar. Diese können meist nur durch eine effektive und dauerhafte Therapie beseitigt werden.

Egal ob Fleischesser, Vegetarier oder Veganer. Jeder sollte auf seinen Körper hören und ihn nicht mit zu viel oder zu wenig nutzlos belasten. Nur wer auf seinen Körper und dessen Bedürfnisse achtet und hört, wird lange an ihm Freude haben


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