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* Pfefferminz

Magen/Darm


Zu schnell oder zu langsam - Durchfall und Verstopfung

Das sind zwei der häufigsten Erkrankungen des Darms. Aber: Bei beiden handelt es sich nicht um eine Krankheit im klassischen Sinne, sondern um ein Symptome. Sie haben eine andere Ursache und sind Ausdruck einer tiefer liegenden Erkrankung.





Wie funktioniert eigentlich unsere Verdauung?
Fangen wir direkt am Anfang an: Mund: Alles beginnt mit den Zähnen. Sie zerkleinern und zerlegen die Nahrung quasi in mundgerechte Happen. Dabei ist das, was Mütter ihren Kindern immer gerne sagen: „Schling nicht so und kau´ gründlich“ unbedingt wichtig. Mindestens 30 Mal sollte man ein Mundvoll kauen, denn das führt...

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Die Verstopfung
Die Norm für den ‚richtigen‘ Stuhlgang zu definieren, ist schwierig. Denn jeder Mensch hat seine Gewohnheiten - so variiert die Frequenz des Stuhlgangs von einmal täglich bis drei Mal in der Woche. Medizinisch wird Verstopfung definiert, wenn der Stuhlgang weniger als drei Mal die Woche erfolgt und das über einen Zeitraum von vier bis sechs...

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Die Ursachen für Verstopfung
Die Gründe für eine Verstopfung liegen - eigentlich weiß man es - in dem Genuss von ballaststoffarmem Essen, zu wenig Trinken, zu wenig Bewegung und zu viel Stress. Auch der kann zu Verstopfung führen, denn im Dauerstress sind einige Hormonwerte - beispielsweise Adrenalin - erhöht und sie hemmen die Motilität (Beweglichkeit) des Darms. Diese...

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Die Behandlung von Verstopfung
Viel trinken (mindestens zwei Liter, Kaffee zählt nicht), ballaststoffreich essen und regelmäßige Bewegung. Das sind ein erste, wichtige Schritt.

Ballaststoffe enthalten Quellstoffe, die den Darm reizen, sodass er sich wieder ausreichend bewegt. Deshalb sind Quellstoffe auch keine originären Abführmittel, sondern sie regulieren die Darmtätigkeit. Sport und Flüssigkeit bringen den Darm zusätzlich in Schwung.
Und: Diese Maßnahme sind der chemischen Keule aus verschiedenen Gründen vorzuziehen.




Die Abführmittel gegen Verstopfung
Durchfall und Verstopfung: Die Abführmittel Sie sollten nur nach Rücksprache und vor allem nicht über einen langen Zeitraum eingenommen werden. Denn -Bei einer natürlichen Darmentleerung wird nur der Enddarm, ein kleiner Teil des Darms entleert. Bei der Einnahme von Abführmittel hingegen werden größere Teile des Darms geleert. Ergo dauert es...

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Der Durchfall
Auch Durchfall ist Symptom, keine eigene Erkrankung. Durchfall entsteht durch eine erhöhte Motilität (Beweglichkeit) des Darms - im Gegensatz zur Verstopfung. Durchfall bedeutet, der Stuhl kommt öfter als drei Mal täglich und seine Konsistenz wird flüssig. Dauert der Durchfall nur bis zu zwei Wochen, spricht man von einer akuten Diarrhöe....

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Die Ursache für Durchfall
Die Ursachen für einen Durchfall sind vielfältig. In den meisten Fällen ist er durch eine Lebensmittelvergiftung ausgelöst. Hier werden Bakterien mit der Nahrung verzehrt, die Gifte (Toxine) bilden, die ihrerseits den Darm angreifen. Kennzeichnend für diese Erkrankung ist der sehr plötzliche Krankheitsbeginn, häufig begleitet von Bauchkrämpfen....

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Die Behandlung von Durchfall
Durchfallerkrankte müssen viel trinken. Am Besten salzhaltige Lösungen - Brühen, Suppen. Zudem muss man mehr trinken als sonst - mindestens vier Liter. Aber auch Salzstangen oder andere gesalzene Kekse sind gut.

Bananen und Aprikosen empfehlen sich als Obst, da sie besonders Kalium-haltig sind. Nehmen Sie möglichst keine Milchprodukte zu sich, sie verschlimmern den Durchfall. Und hören Sie ansonsten auf den Körper: Essen Sie erst wieder, wenn der Appetit da ist und entscheiden Sie sich für die Speise, nach der Ihnen gerade der Sinn steht.



Die Medikamente gegen Durchfall
Da die meisten Durchfälle durch Viren oder Bakterien verursacht werden und nach einigen Tagen wieder von allein verschwinden, werden die Beschwerden symptomatisch behandelt. Nach Möglichkeit sollte viel getrunken und salzhaltig gegessen werden, um die Mineral- und Wasserverluste auszugleichen. Antibiotika helfen im Allgemeinen nicht viel, da die...

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